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8 Punkte, die Sie beim Onboarding von Remote-Sales-Teams beachten sollten

Die Suche, das Interviewen und die Einstellung der besten Mitarbeiter hat sich für Sales Manager in der Welt des Remote-Working spürbar verändert. Der Wandel hin zum Homeoffice wurde durch COVID-19 beschleunigt, war jedoch in unserer schnelllebigen, vernetzten Welt ohnehin unvermeidlich.

Remote-Onboarding war das Thema der dritten Episode unserer Reihe „Love, Try, Avoid“. Sehen Sie das Ehepaar Tom und Shelley Lavery über ihre Erfahrungen beim Remote-Onboarding sprechen – darüber, wie sie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter künftig planen und welche Fallstricke es zu vermeiden gilt.

Warum wir das Remote-Onboarding neu denken sollten

Beim Vergleich von traditionellem Onboarding mit Remote-Onboarding sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Unabhängig davon, ob Sie remote oder im Büro arbeiten, sollten Sie Ihre Erwartungen an die Erreichbarkeit während des Onboarding-Prozesses klar kommunizieren:

1. Das Onboarding in einem klassischen Büroumfeld beinhaltet normalerweise den persönlichen Austausch mit anderen Neueinsteigern, bei dem man Teammitglieder und Kollegen aus anderen Abteilungen trifft. Dies vermittelt ein gutes Gefühl für die Unternehmenskultur und hilft neuen Mitarbeitern, sich von Beginn an eingebunden zu fühlen. Als Jiminny im Sommer 2020 ein neues Remote-Team eingearbeitet hat, stellten wir fest, dass regelmäßige Check-ins durch verschiedene Mitglieder des Führungsteams – morgens, um die Mittagszeit und vor Feierabend – dabei halfen, die Verbindung zu halten. Das Team konnte durch diese regelmäßigen Kontakte zudem eine engere Bindung aufbauen.

2. Sich in der Anfangsphase eines neuen Jobs zusätzlich Zeit zu nehmen, um Fragen zu beantworten und neuen Mitarbeitern zu helfen, ist völlig normal. In einem traditionellen Büroumfeld wird eine „Politik der offenen Tür“ für Rückfragen gefördert, damit neue Mitarbeiter schnell lernen und sich zügig integrieren. Geplante Präsenzschulungen sowie spontane Meetings sind in den ersten Wochen und Monaten an der Tagesordnung.

3. Als Remote Sales Manager müssen Sie ebenfalls per Videocall und Telefon erreichbar sein sowie Fragen über E-Mail und Slack beantworten. Je mehr Zeit Sie ihnen zu Beginn widmen, desto schneller entwickeln sie sich zu produktiven Mitgliedern des Teams.

Open sign

4. Unabhängig davon, ob das Onboarding remote oder im Büro stattfindet, gibt es immer eine Vielzahl von Formularen, Richtlinien und Verfahren, die erläutert werden müssen. Es braucht Zeit, den neuen Mitarbeitern genügend Raum zum Ausfüllen und für Rückfragen zu geben – idealerweise erfolgt der Versand und die Bearbeitung dabei digital.

5. Onboarding in einem Remote-Setting bedeutet, dass Sie Kandidaten von überall her rekrutieren können, was Ihnen eine diverse Gruppe von Mitarbeitern ermöglicht, die alle gleichzeitig eingearbeitet werden. Die Logistik hinsichtlich Ort und Zeit ist dabei deutlich unkomplizierter.

6. Das Onboarding in der Gruppe über FaceTime, Zoom, Skype oder andere Videokonferenz-Software hilft den Mitarbeitern, sich als Teil des Unternehmens zu fühlen und sich zu Beginn einer neuen Rolle weniger isoliert zu fühlen.

Building

Beim traditionellen Onboarding in einer Büroumgebung sind normalerweise feste Zeiten für Kaffee- und Mittagspausen eingeplant, in denen sich die Mitarbeiter kennenlernen und als Team zusammenwachsen können.

💡 In Remote-Settings können geplante „Watercooler“-Sessions angeboten werden, bei denen neue Mitarbeiter die Gelegenheit erhalten, sich informell mit anderen auszutauschen. Dies kann die Eingewöhnung erheblich erleichtern.

7. Machine Learning unter Verwendung von Videos anstelle von geplanten PowerPoint-Präsentationen für Schulungen kann ein wertvoller Ansatz für Vertriebsteams sein. Die Abdeckung aller wichtigen Themen in leicht zugänglichen Formaten wie Videos, die mobil oder am Computer von unterwegs aus angesehen werden können, stärkt das kontinuierliche Lernen und ermöglicht es ihnen, Informationen genau dann zu finden, wenn es darauf ankommt.

💡 Wir haben festgestellt, dass es bei der Vermittlung vieler neuer Informationen sinnvoll ist, zu testen, wie gut diese behalten werden. Da dies schwierig zu überprüfen ist, wenn man sich nicht im selben Raum befindet, können kleine E-Quizzes während des Onboardings hilfreich sein, um sicherzustellen, dass alle Kernbotschaften ankommen.

8. Es ist besonders wichtig, beim Remote-Onboarding eine Informationsüberlastung zu vermeiden. Back-to-Back-Schulungen via Videokonferenz können erschöpfend sein. Versuchen Sie, Zeit und Raum für neue Mitarbeiter einzuplanen, um durchzuatmen und das Gelernte zu reflektieren – so können neue Informationen viel leichter verarbeitet werden.

Wenn Sie Tipps haben, die Ihrem Vertriebsteam beim Remote-Onboarding geholfen haben, lassen Sie es mich hier wissen. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.

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